Gottesdienst zur Einweihung des Kirchsaales der Rekumer Kirche am 08. April 2018 um 10:00 Uhr


tl_files/Rekum/bilder/aktuelles/vor-rueckschau/Allgemeines 2018/180408_Einweihung_1.jpgIn Gottes Haus sind offenen Türen. Zur Einweihung des neuen Kirchsaales hatte sich Pastor Hayno Akkermann neben dem Posaunenchor unter der Leitung Hartmut Cassens den Kinderchor aus den sieben Chören Hauke Scholtens ausgesucht, um den Festgottesdienst musikalisch zu umrahmen.

Sie sangen „In Gottes Haus sind offene Türen“, nachdem Hayno Akkermann erklärt hatte, daß man seinen Glauben zwar eigentlich auch außerhalb der Kirche leben kann, Kirchenräume aber deswegen geschaffen werden, damit man dies gemeinsam ,ja, mehr noch, im Gemeinschaft, tun kann.

tl_files/Rekum/bilder/aktuelles/vor-rueckschau/Allgemeines 2018/180408_Einweihung_2.jpgIn seiner Predigt ließ er die Kinder des Kinderchores bei der Beantwortung der Frage „Was fehlt denn noch an dieser Kirche?“ zu Wort kommen.
Da wurde dann aus Kindermund auf die noch fehlenden Deckenlichter hingewiesen oder auch auf die noch zu erwerbende Orgel, für die gerade Spenden gesammelt werden.
Der Pastor erklärte, daß er das Klingelschild von Gott meine und daß ihm aber von den Pastorenkollegen gesagt worden sei, Gott könne gar nicht in Rekum wohnen, „Der wohnt doch schon bei uns!“
Die Kinder erklärten dann aber, daß Gott überall wohne: Im Himmel, in den Pflanzen, in den Tieren und in den Menschen – in jedem einzelnen von uns!

Hauke Scholten erzählte, daß schon in vielen Familiengottesdiensten gemeinsam das „Hey si mama“ gesungen wurde und schon „bei weitaus schlechteter Akustik“ der Saal damit zum Beben gebracht wurde.
Die Kinder sangen den Refrain vor und die Gottesdienstbesucher übten, es ihnen gleichzutun, was auch recht schnell gelang. Nun sang die Gemeinde den Kehrvers, während der Kinderchor eine weitere Melodie beisteuerte.
Es wurde begeistert geklatscht und gesungen.

Nach der Verabschiedung der scheidenden und dem Amtsantritt der nun amtierenden Kirchenräte kündigte Hauke Scholten „Applaus“ an – den er auch prompt bekam.
Er sorgte für ein herzhaftes Lachen der Gottesdienstbesucher, als er aufklärte, daß die Ansage des Applauses eine Liedankündigung gewesen sei und die Kinder sangen daraufhin:

„Ist meine Hand eine Faust, machst Du sie wieder auf und legst die Deine in meine...Du flüsterst Sätze mit bedacht durch all den Lärm als ob sie mein Sextant und Kompass wären... Applaus, Applaus Für deine Worte Mein Herz geht auf Wenn du lachst! Applaus, Applaus Für deine Art mich zu begeistern Hör niemals damit auf! Ich wünsch' mir so sehr Du hörst niemals damit auf! ...Ist meine Erde eine Scheibe, machst du sie wieder rund, zeigst mir auf leise Art und Weise was Weitsicht heißt... Will ich mal wieder mit dem Kopf, durch die Wand, legst du mir Helm und Hammer in die Hand! ... Applaus, Applaus..."

Nach dem Gottesdienst traf man sich noch zu einem kleinen gemeinsamen Imbiss.
Applaus, Applaus für diese offenen Türen!
 

C. Rose