Brot für die Welt 2017

Satt ist nicht genug! - Zukunft braucht gesunde Ernährung
58. Aktion „Brot für die Welt“ hat begonnen

In den letzten Jahrzehnten sind viele Reis-, Kartoffel- und andere Pflanzensorten vom Markt verschwunden. Sie wurden durch wenige - teilweise gentechnisch veränderte -  Arten ersetzt. Mit schwerwiegenden Folgen gerade für Menschen in den ärmeren Ländern.

Denn das Industriesaatgut ist teurer und oftmals nicht so widerstandsfähig gegen extreme Wetter- und Klimabedingungen. Auch fehlen ihm – im Vergleich zu den traditionell angebauten Sorten – viele lebenswichtiger Vitamine und Mineralstoffe.

Weltweit sind mehr als zwei Milliarden Menschen aufgrund von Mangelernährung, zu der auch minderwertiges Saatgut beiträgt, anfälliger für Krankheiten. Mangelernährung und Hunger – gerade auch bei Kindern - behindern die Entwicklung des Menschen.

tl_files/Rekum/bilder/logos/BrotfuerdieWelt_2.jpgDeshalb fördert Brot für die Welt den Erhalt und die Wiederbelebung traditioneller und nährstoffreicher Kulturpflanzen. Althergebrachte Getreide-, Obst- und Gemüsesamen werden in Samenbanken bewahrt und vermehrt. Die Bauern verteilen das Saatgut untereinander. Ihre Kinder werden dadurch mit genug Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt. Die Kinder wachsen und lernen besser.

Damit Menschen weltweit gut leben können bittet „Brot für die Welt“ Sie um ihre Spende.

Im Gemeindebrief ist neben weiteren Informationen eine Spendentüte beigelegt, die Sie in unseren Gemeindebüros oder im Gottesdienst abgeben können. Auch Überweisungen auf die Gemeindekonten mit dem Hinweis „Spende Brot für die Welt“ sind möglich.

 

H. Akkermann