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Am Montag, dem 4. November 2019   direkt nach der großen Spendengala und dem Abbau der alten Walcker-Orgel kam dann ein großer Arbeitseinsatz auf unser bewährtes Bauteam zu, den wir gerne vermieden hätten. Aber im hohen Alter von 139 Jahren ist die Noterman-Orgel irgendwie im Lauf der Restaurierung „gewachsen“.  Die Orgel hat im Zuge der Restaurierung ein kleines Podest bekommen, der Schwellkasten wurde etwas erhöht - vielleicht waren auch die  berühmten „Maßtoleranzen am Bau“ schuld - jedenfalls passte die Noterman-Orgel nach den neueren Messungen des Orgelbauers Feenstra nicht in die vorgesehene Position in der Rekumer Kirche.


Deswegen mussten wir schweren Herzens einen Teil der seitlichen Deckenkonstruktion (einschließlich einer gemauerten Wand und eines Stahlträgers) entfernen. Dies haben wir wieder in Eigenleistung durchgeführt. Allerdings hätten wir das ohne die sachkundige und tatkräftige Hilfe des landeskirchlichen Architekten Herrn Diesner nicht so prima hingekriegt. Er hat sogar, weil unser planmäßiger Maurer verhindert war, eigenhändig Mauerteile an der Stirnseite verputzt!

Am Dienstag kamen dann die Trockenbauer, anschließend der Maler und nun ist alles bestens vorbereitet für die Ankunft der Noterman-Orgel.

 

Hayno Akkermann